Die Stadt Niddatal informiert über den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung (kWP). Als ländlich geprägte Kommune hat sich Niddatal frühzeitig auf den Weg gemacht, eine strategische Grundlage für eine langfristig sichere, bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung zu erarbeiten – und übernimmt damit eine Vorreiterrolle beim nachhaltigen Klimaschutz. Die entstehenden Kosten werden dabei zu 90 Prozent über die Kommunalrichtlinie gefördert.
Gemeinsam mit den beauftragten Dienstleistern EDAG Production Solutions GmbH & Co. KG und con|energy consult GmbH wurden in den vergangenen Monaten umfangreiche Daten zu Gebäuden, Energieverbräuchen und bestehenden Versorgungsstrukturen analysiert. Auf dieser Grundlage konnten erste Potenziale sowie strategische Ansätze für eine zukünftige Wärmeversorgung in den einzelnen Stadtteilen identifiziert werden. Dabei wurden unter anderem Möglichkeiten durch erneuerbare Energien, Wärmenetze und moderne Einzelheizungen betrachtet.
Die kommunale Wärmeplanung befindet sich bis zum 14.06.2026 in der 30-tägigen Offenlage der vorläufigen Ergebnisse. Bürgerinnen und Bürger haben in diesem Zeitraum die Möglichkeit, die Unterlagen einzusehen und sich über die erarbeiteten Planungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu informieren.
Für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer entstehen durch die kommunale Wärmeplanung selbst keine unmittelbaren Verpflichtungen. Vielmehr soll die Planung Transparenz und Orientierung darüber schaffen, welche Lösungen in verschiedenen Bereichen der Stadt langfristig sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar sein können.
Mit der Offenlage möchte die Stadt Niddatal die Öffentlichkeit frühzeitig in den weiteren Prozess einbinden. Hinweise, Anregungen oder Kritik zu den vorläufigen Ergebnissen können gerne an den zuständigen Projektkoordinator der Stadt Niddatal gerichtet werden.
Kontakt:
Marius Wetz
Tel.: 06034 9124 – 113
Mail: marius.wetz@niddatal.de